Telefonsprechstunde der grünen Kreistagsfraktion

Die Mitglieder der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Wolfenbüttel bieten eine regelmäßige Telefonsprechstunde an. Einmal monatlich können Einwohnerinnen und Einwohner Mitglieder der Fraktion erreichen und Wünsche, Kritik und Anregungen äußern. Zu anderen Zeiten können Nachrichten unter der angegebenen Telefonnummer auf einem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Dieser wird regelmäßig abgehört. Wenn die Telefonnummer hinterlassen wird, erfolgt zeitnah ein Rückruf durch ein Fraktionsmitglied. Am Mittwoch, dem 25. Januar zwischen 18:00 und 19:00 Uhr freut sich Angelika Uminski-Schmidt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Kreistag, auf Anrufe unter der Telefonnummer 05331- 7033946.

Die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN besucht die IGS Schöppenstedt

Die IGS Schöppenstedt war die erste Schule, der die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rahmen ihrer Informationstour durch den Landkreis einen Besuch abgestattet hat. Die kommissarische Schulleiterin, Frau Anke Renken und ihre kommissarische Stellvertreterin, Frau Lena Schaumburg berichteten ausführlich über die Entwicklung der Schule. Mit dem Ende diesen Schuljahres werden die ersten Schüler*innen die IGS mit einem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 verlassen. Der überwiegende Teil der Schüler*innen hat sich aber für einen höheren Schulabschluss qualifiziert und strebt einen SEK I Abschluss an, d.h. einen Haupt- oder Realschulabschluss nach Klasse 10 und mithin das Abitur. Beeindruckt zeigten sich die GRÜNEN von Frau Renkens Bericht über die schulische Entwicklung vieler Schüler*innen, die zunächst mit Lernrückständen oder emotional-sozialen Besonderheiten von den Grundschulen an die IGS gewechselt und heute zu „Vorzeigeschülern“ herangewachsen sind. „Ich war auch so ein Schüler“, merkt Leonhard Pröttel an, „in der Orientierungsstufe habe ich zwischenzeitlich auch eine Hauptschulempfehlung bekommen und am Ende habe ich mein Studium mit Auszeichnung bestanden. Das zeigt doch, dass man Kinder und Jugendliche nicht abschreiben darf, sondern individuell fördern muss!“ Angelika Uminski-Schmidt ergänzt: “Darum setzen wir uns genau für die Schulform IGS ein, weil sie allen Schüler*innen Entwicklungsmöglichkeiten bietet und nicht von Vornherein aussortiert. Auch Schüler*innen aus bildungsfernen Schichten haben hier eine Chance auf einen höheren Schulabschluss – diese Schulform schafft Chancengerechtigkeit für alle Kinder.“

Positiv überrascht waren die Fraktionsmitglieder über die vielfältigen Wahlmöglichkeiten an der Schule, die Frau Renken darstellte. Von Spanisch und Französisch als zweite Fremdsprache bis hin zu verschiedenen Angeboten im gesellschaftspolitischen und technischen Bereich haben die Schüler*innen eine große Auswahl um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen zu entwickeln. Die vielen Wahlmöglichkeiten, der projektbezogene Ansatz der Wissensvermittlung und die individuelle Förderung und Forderung sind gute Voraussetzungen um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden" so Diethelm Krause-Hotopp. „Wir haben hier ein äußerst motiviertes und engagiertes Kollegium“, erklärt Anke Renken „die Lehrkräfte hier bemühen sich um jede*n einzelnen Schüler*in. Hier wird kein Kind zurückgelassen oder fällt durchs Raster. Für alle Jahrgangsstufen werden leistungsdifferenzierte Unterrichtsmaterialien von den jeweiligen Lehrkräften erarbeitet und die Schüler*innen so nach ihrem individuellen Leistungsniveau gefördert.“

Bei dem abschließenden Rundgang durch die Schule konnten sich die GRÜNEN von der exzellenten Ausstattung der Schule überzeugen. In der ehemaligen Ludwig-von-Strümpell-Schule  wurden durch umfangreiche Umbaumaßnahmen helle und lichtdurchflutete Räumen geschaffen. Die Ausstattung der Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht entspricht den modernsten Standards, die Unterrichtsräume sind mit modernen interaktiven Tafeln ausgestattet und für alle Schüler*innen steht ein Tablett zur Verfügung. „Bei dieser Ausstattung möchte man gleich nochmal zur Schule gehen, zeigt sich Christel Seigneur sichtlich beeindruckt, „hier kann Wissensvermittlung auf höchstem Niveau stattfinden.“

In den kommenden Monaten wird die Fraktion ihre Schulbesuche der landkreiseigenen Schulen fortsetzen. „Es ist gut zu sehen, dass Wolfenbüttel seinem Anspruch als Bildungslandkreis wirklich gerecht wird. Insbesondere in die Bildung muss investiert werden um uns zukunftsfähig aufzustellen“, sagt der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bertold Brücher und bedankt sich bei Frau Renken und ihrem Team für deren engagierte Arbeit.



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