Telefonsprechstunde der grünen Kreistagsfraktion

Die Mitglieder der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Wolfenbüttel bieten eine regelmäßige Telefonsprechstunde an. Einmal monatlich können Einwohnerinnen und Einwohner Mitglieder der Fraktion erreichen und Wünsche, Kritik und Anregungen äußern. Zu anderen Zeiten können Nachrichten unter der angegebenen Telefonnummer auf einem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Dieser wird regelmäßig abgehört. Wenn die Telefonnummer hinterlassen wird, erfolgt zeitnah ein Rückruf durch ein Fraktionsmitglied. Am Mittwoch, dem 25. Januar zwischen 18:00 und 19:00 Uhr freut sich Angelika Uminski-Schmidt, Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Kreistag, auf Anrufe unter der Telefonnummer 05331- 7033946.

Grüne- und SPD-Kreistagsfraktionen kritisieren Pressemitteilung der AfD zu Integrationskursen:

AfD-Fraktion schürt Misstrauen gegenüber Flüchtlingen und Landkreisverwaltung

„Die Fraktion der AfD im Kreistag Wolfenbüttel schürt mit demagogischen Mitteln Vorurteile gegenüber den im Landkreis Wolfenbüttel Schutz suchenden Flüchtlingen und gegenüber der Landkreisverwaltung. Sie versucht, in polemischer Weise sozial bedürftige Menschen und Geflüchtete gegeneinander auszuspielen. Das sind Methoden rechtsextremer Stimmungsmache, die gewählten Abgeordneten des Kreistages unwürdig sind“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Holger Barkhau. Die AfD-Fraktion habe den Verdacht geäußert, dass es bei den Sprach- und Integrationskurse im Landkreis Wolfenbüttel ein Missverhältnis zwischen Kosten und Nutzen gebe und daher bei der Landrätin beantragt, als Beobachter an den Kursen teilnehmen zu können. „Ein solches Ansinnen, als „politischer Beobachter“ an Schulungsmaßnahmen teilzunehmen, offenbart ein fragwürdiges Verständnis von der Aufgabe der Politik und zeugt von einem völligen Unverständnis gegenüber den Aufgaben und dem Arbeitsfeld der Pädagogik. Die AfD will sowohl die engagierten und qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen als auch die oft von den Verhältnissen in ihren Herkunftsländern traumatisierten Geflüchteten kontrollieren – und das alles unter dem Vorzeichen, dass von vorneherein Missbrauch und Ineffektivität unterstellt wird. Das geht überhaupt nicht. Wir brauchen keine rechtsextremen Schnüffler in den Kursen, sondern eine engagierte und vertrauensvolle pädagogische Atmosphäre“, fährt Holger Barkhau fort.

„Die Unterstellungen und Vorwürfe gegenüber der Landrätin Christiana Steinbrügge und der Landkreisverwaltung sind unerträglich und entbehren jeder Grundlage“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Falk Hensel. „Die Verwaltung hat alle Fragen nach Teilnehmerzahlen, Qualifikation der Ausbilder sowie der Überprüfung der Erfolge der Bildungsmaßnahmen umfassend und vollständig beantwortet. Diese Erkenntnisse werden von der AfD ignoriert und stattdessen wird Unfrieden gestreut“, zeigt sich Falk Hensel empört und führt weiter aus, dass es das gute Recht und die Pflicht der Landrätin ist, für angemessene Arbeits- und Lernbedingungen im Bildungszentrum und anderen Lernkursen zu sorgen – unbehelligt von rechtsextremen Stimmungsmachern. „Hier zu unterstellen, die Landrätin verschweige etwas, die Öffentlichkeit solle nicht alles wissen und werde nicht geduldet, Zahlen würden geschönt und es werde den Vertretern der Politik nicht ermöglicht, verantwortungsvoll die Wirksamkeit von Maßnahmen zu kontrollieren, verbreitet ein Klima des Misstrauens, dass wir in dieser Form im Landkreis Wolfenbüttel bisher nicht gekannt haben – und das wir in unserem Landkreis auch nicht haben wollen“, so Hensel. „Wir wollen keine rechtsextremen Scharfmacher, die das politische Klima vergiften. Wir wollen auch in Zukunft in einem weltoffenen Landkreis leben, der sich solidarisch mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zeigt und als Bildungslandkreis allen Menschen in unserem Landkreis Zuwendung, Aufnahme und möglichst gute Bildungs- und Teilhabechancen bietet. Der Landkreis Wolfenbüttel ist und bleibt bunt statt braun“, betonen Falk Hensel und Holger Barkhau einhellig.

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