Liebe Freund*innen aus den Nachbarkreisverbänden!

bereits im Dezember hatten wir euch über den Termin für unsere Braunkohlwanderung informiert. Wir hoffen sehr, dass ihr euch den 3. Februar freigehalten habt und dabei sein werdet! In diesem Jahr führt uns unsere Wanderung zum Großen Bruch. Wir treffen uns um 11:00 Uhr hinter Mattierzoll auf dem Parkplatz am Grenzturm. Von Wolfenbüttel fährt der Bus 710 nach Mattierzoll. Wir unterstützen euch aber auch gern bei der Organisation von Fahrgemeinschaften.

Das Große Bruch ist eine ca. 45 km lange und bis zu 5 km breite Senke in ostwestlicher Ausrichtung auf der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Das Niedermoor wurde bereits ab dem 16. Jahrhundert intensiv entwässert und kultiviert. Ab den 1970er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte eine großflächige Umwandlung in intensiv genutztes Grünland oder Ackerland. Mittlerweile hat sich das Verständnis für Moore gewandelt hin zu der Erkenntnis, dass Moorschutz unerlässlich ist. Kein Lebensraum speichert mehr Kohlenstoff als intakte, nasse Moore. Obwohl weltweit nur 3 Prozent der Landfläche mit Mooren bedeckt sind, speichern diese etwa doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Doch wenn Moore entwässert werden, kehrt sich dieser Effekt um: Wenn der Wasserspiegel im Moor sinkt, beginnt unter Luftkontakt der Zersetzungsprozess im Torf. Dann setzen entwässerte Moore enorme Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid frei. Moorschutz durch Wiedervernässung trockengefallener Moore ist deswegen hocheffektiver Klimaschutz.

Der Landkreis Wolfenbüttel möchte das Große Bruch, zumindest in Teilen, wiedervernässen. Wie aber geht der Landkreis Helmstedt mit dem Großen Bruch um und was passiert in Sachsen Anhalt auf den Flächen? Passen Freiflächen-PV und Moorschutz zusammen? Diesen Fragen möchten wir bei unserer Wanderung gemeinsam mit den Nachbarkreisverbänden Harz und Helmstedt im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Neben fachkundiger Begleitung wird auch unsere Europaabgeordnete Viola von Camon dabei sein.

Anschließend werden wir zum Braunkohlessen im Café Brennnessel in Veltheim einkehren. Ulrike Niggemeyer wird für uns eine Variante mit Fleisch und eine vegetarische Variante bereithalten. Die Kosten für eine Portion liegen, wie im vergangenen Jahr, zwischen 15 und 20 Euro. Den genauen Betrag teile ich euch in den nächsten Tagen noch mit.

Für die Essensplanung teilt uns bitte bis zum 25. Januar unter info@remove-this.gruene-wf.de verbindlich eure Essensbestellungen mit. Da der Braunkohl ausschließlich für uns zubereitet wird, können leider keine spontanen Wünsche berücksichtigt werden.

Wir freuen uns auf einen interessanten und entspannten Tag mit euch!

Herzliche Grüße aus Wolfenbüttel.



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