GRÜNE zu Besuch beim Deutschen Roten Kreuz in Wolfenbüttel

Wie breit aufgestellt das DRK in Wolfenbüttel ist, davon konnte sich Landtagskandidat Nico Söhnel bei seinem Besuch überzeugen. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Kreistagsfraktion Christel Seigneur und Angelika Uminski-Schmidt informierte sich Nico Söhnel über die Situation und die aktuellen Herausforderungen. Vorstandsmitglied Andreas Ring, die stellvertretenden Vorsitzenden Axel Szybay und Heike Kanter, sowie Thomas Stoch von der DRK-inkluzivo erläuterten das vielfältige Engagement des DRK. „Die verschiedenen Aufgabenfelder sind historisch gewachsen. Das DRK macht dort Angebote, wo wir eine gesellschaftliche Notwendigkeit sehen“, erklärte Andreas Ring. „Es haben sich fünf Teilbereiche entwickelt, die in fünf Gesellschaften untergliedert sind, dadurch sind alle Bereiche wirtschaftlich unabhängig und das ist uns wichtig“, erklärte Axel Szybay. Das Engagement in der Behindertenarbeit sei der jüngste Bereich. „Dabei haben wir unsere Angebote von Beginn an inklusiv ausgelegt. Uns war es wichtig wegzukommen von der klassischen Behindertenwerkstatt hin zu einem Inklusionsbetrieb, der den Mitarbeiter*innen den Weg in den 1. Arbeitsmarkt eröffnet, erklärte Thomas Stoch. Mit dem Solverino als Gastronomiebetrieb, sei ein europaweites Vorzeigeprojekt entstanden, sagt Andreas Ring.Aber auch die Probleme wurden angesprochen. „Eine solide und ausreichende Grundfinanzierung durch das Land wäre dringend notwendig. Die gängige Projektfinanzierung erlaubt keine verlässliche mittel- bis langfristige Planung, die für die Arbeit im Sozialbereich zwingend notwendig ist. Die Finanzsituation ist sehr herausfordernd und kostet uns allen sehr viel Nerven“, beklagte Axel Szybay. „Den Bereich Pflege mussten wir schweren Herzens aufgeben, weil er für uns nicht mehr finanzierbar war“, erklärte Heike Kanter. Die Pflegesätze in Niedersachsen seien derart niedrig, dass damit keine vernünftige Pflege mehr möglich ist. Hier sei die Landesregierung gefordert mit der Pflegekasse zu verhandeln. In anderen Bundesländern seien die Pflegesätze höher. Söhnel versprach, diesen Missstand im Blick zu behalten und sich für eine deutliche Erhöhung einzusetzen. Christel Seigneur sprach die Unterstützung von Geflüchteten durch das DRK an und fragte nach den Erfahrungen in diesem Bereich. “Die jüngste Fluchtbewegung hat gezeigt, wie gut die Arbeit der sozialen Einrichtungen vor Ort funktioniert und gleichzeitig wie mangelhaft die Unterstützung durch das Land ist“, sagt Andreas Ring. Nach zwei Stunden intensiven Austausches verabschieden sich die GRÜNEN Politiker. „Es ist deutlich geworden welch unverzichtbaren Beitrag das DRK für unsere Gesellschaft leistet. Hier muss die Landesregierung nachbessern und die sozialen Einrichtungen finanziell so ausstatten, dass die hervorragende Arbeit auch solide abgesichert ist. Dafür werde ich mich einsetzen“, versprach Nico Söhnel.



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