Tief betroffen trauern wir um

Rüdiger Becker

Rüdiger Becker wird uns als warmherzig, aufmerksam und engagiert in guter Erinnerung bleiben. Sein Einsatz für Respekt, Toleranz und inklusive Teilhabe aller Menschen hat sein Leben geprägt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, allen Bürger:innen des Dorfes Neuerkerode und seiner Außenstellen, sowie allen Mitarbeitenden der esn.


BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Samtgemeinde Sickte
Holger Barkhau, Christiane Wagner

Kreisverband Wolfenbüttel
Ulrike Siemens, Pieter Welge

Bild (privat): v.l. Ulrike Siemens (GRÜNE), Leo Pröttel (GRÜNE), Harald Koch (SPD) und Marcus Bosse (SPD)

17.09.2021

Ziel von SPD und GRÜNEN: Klimaneutralität bis 2030

GRÜNE rufen zur Unterstützung von Steinbrügge auf!

Nach der Wahl ist vor der (Stich)wahl! Leo Pröttel, Landratskandidat der GRÜNEN, hatte zwar ein gutes Ergebnis erzielt, kam aber nicht in die Stichwahl. So trafen sich im Auftrag ihrer jeweiligen Parteien Teile der Vorstände von SPD und GRÜNEN, um über ein gemeinsames Vorgehen in der Stichwahl zur Wahl der Landrätin zu beraten. Trotz großer Gemeinsamkeiten bei den Positionen von SPD und Grünen gab es auch in einigen Punkten unterschiedliche Auffassungen, die es zu besprechen galt. SPD und GRÜNE waren sich einig, dafür einzutreten, das Klimakonzept des Landkreises mit konkreten Zielen und Maßnahmen zu unterlegen, so dass das Ziel der Klimaneutralität bis 2030 erreicht wird. Dazu sollen bei allen Kreistagsvorlagen die Klimaauswirkungen dargelegt werden und negative Auswirkungen ein Ausschlusskriterium für Vorhaben und Projekte sein. Des Weiteren soll ein Jugendparlament oder eine vergleichbare Beteiligungsform im Landkreis gebildet werden oder entstehen, wobei es ein Antragsrecht im Kreistag geben soll.

Nach dem Gespräch erklärten die GRÜNEN, dass sie ihren Wähler*innen empfehlen, in der Stichwahl für Christiana Steinbrügge als Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel zu stimmen, da sie die Klimaschutzziele der GRÜNEN im Landkreis Wolfenbüttel unterstützt.

27.08.2021

Landratskandidat der GRÜNEN zu Besuch bei SoLaWi in Groß Dahlum

Foto(privat): Hilmar Nagel und Leonhard Pröttel

„Da hast du etwas wirklich großartiges aufgebaut!“ sagte Leonhard Pröttel, Landratskandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei seinem Besuch der Initiative „Solidarische Landwirtschaft“ in Groß Dahlum. Hilmar Nagel, der vor etwa 30 Jahren den Biobetrieb für Gemüse aufgebaut hat, führte Leonhard Pröttel durch die Gewächshäuser und landwirtschaftlichen Flächen. Nagel berichtet über den Werdegang vom kleinen Biobetrieb bis zur Gründung der Solidarischen Landwirtschaft vor knapp 10 Jahren als eines der Ersten Projekte dieser Art in Deutschland. Die Herausforderungen eines so kleinen Betriebes, wie dem seinen, sein in den letzten Jahren immer größer geworden. Vor etwa 10 Jahren dann brachte seine Tochter die Idee der Solidarischen Landwirtschaft, angeregt durch ihr Studium, ins Spiel. Schritt für Schritt hat Nagel den Betrieb umgestellt und in die Hände seiner Tochter gelegt. Seit Januar 2013 wird der Gemüseanbaubetrieb von Lea Nagel als Teil eines SoLaWi-Projektes betrieben. In mehreren Info-Veranstaltungen und Planungstreffen wurde seit September 2012 ein Konzept für die SoLaWi erarbeitet, das nicht gewinnorientiert ist, sondern lediglich dem Erhaltung und Ausbau des Hoforganismus dient. Die Grundidee der Solidarischen Landwirtschaft ist die der geteilten Verantwortung von Lebensmittelproduzenten und –konsumenten. Gemeinsam wird die gewünschte Bewirtschaftungsform und die zu erzeugenden Produkte festgelegt. Die voraussichtlichen Kosten für das kommende Betriebsjahr einschließlich Löhne und Sozialversicherung für die „aktiven Landwirte“ und Rücklagen für Investitionen werden vorab geschätzt und zwischen allen Mitgliedern aufgeteilt, die dafür die Abnahme der Ernte garantieren. Dafür bekommen alle neben ihrem Anteil an der Ernte eine direkte und lebendige Beziehung zu den Grundlagen ihrer Lebensmittel. Die ungebrochene Nachfrage nach Anteilen gibt den Nagels recht. Bis zu 130 Anteilen können gezeichnet werden, die bislang immer ausgeschöpft wurden. „Die notwendige Transformation unserer Landwirtschaft ist sicher nicht allein mit SoLaWi Projekten zu leisten, sie stellen aber einen wichtigen Baustein dar. Die Wirtschaft des Landkreises Wolfenbüttel ist von einer leistungsfähigen Landwirtschaft geprägt. Der Klimawandel stellt sie vor enorme Herausforderungen, gleichzeitig muss die Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bei diesen Anstrengungen müssen wir die Landwirtinnen und Landwirte unterstützen und besonders die kleinen und mittleren Betriebe in den Blick nehmen“, so Leonhard Pröttel.

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